Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung

Wer mit dem Gedanken spielt in einer Private Krankenversicherung zu wechseln, muss sich zuerst mit der Beitragsbemessungsgrenze beschäftigen. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung bildet den Rahmen, in dem Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung erhoben werden. Wird die Beitragsbemessungsgrenze erreicht, bleiben die Krankenversicherungsbeiträge konstant. Bei einem höheren Einkommen gelten die darüber liegenden Beträge als beitragsfrei. Lange Zeit galt die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung als identisch mit der jährlichen Höhe des Bruttoeinkommens eines Arbeitnehmers, bis zu dem Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht. Seit dem Jahr 2003 ist die Versicherungspflichtgrenze höher als die Beitragsbemessungsgrenze. So konnte die Zahl der in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Personen zu Lasten der privaten Anbieter vergrößert werden. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung wird jährlich von der Bundesregierung neu festgelegt. Als Maßstab gilt das Verhältnis der aktuellen Lohnentwicklung zum vergangenen Kalenderjahr. In der Regel liegt die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung bei etwa 75% der Grenze der gesetzlichen Rentenversicherung. Im Jahr 2009 entspricht die Beitragsbemessungsgrenze einem jährlichen Bruttoeinkommen von 44.100 Euro, welches einem monatlichen Verdienst von 3 675 Euro gleichkommt.